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Marc Wilmots will den vorzeitigen Einzug ins WM-Achtelfinale erreichen © getty

Belgiens Nationaltrainer Marc Wilmots will sich vom nächsten WM-Gegner Russland nicht überraschen lassen.

"Wir wissen fast alles über sie", sagte er vor dem Duell mit der Sbornaja am Sonntag (18.00 Uhr/MESZ) in Rio de Janeiro.

Dort können die "Roten Teufel" mit einem Sieg bereits das Ticket fürs Achtelfinale lösen.

Dass er seine Hausaufgaben tatsächlich gemacht hat, bewies Wilmots mit einem kurzen fachlichen Diskurs über das Team von Fabio Capello.

Dieses zeichne ein "solider Block in der Defensive, ein 4-3-3-System und schnelles Umschaltspiel" aus: "Deshalb werden wir nicht zu viel riskieren und den Russen als kompakter Block gegenübertreten."

Um seine Aufstellung machte Wilmots dagegen zwei Tage vor dem Spiel ein Geheimnis.

Beim 2:1-Erfolg zum Auftakt gegen Algerien hatten besonders seine Joker gestochen, eine Einsatzgarantie wollte er den Torschützen Marouane Fellaini und Dries Mertens aber nicht geben.

"Ich habe die Qual der Wahl, und das ist gut so", sagte Wilmots.

Einer, der gegen Algerien enttäuschte und vorzeitig raus musste, war Stürmerstar Romelu Lukaku.

"Ich weiß, dass ich es besser kann. Gegen Russland muss ich mich mehr bewegen, mich beweisen", sagte er. Nach einer Verletzung im Vorfeld der WM habe ihm der Rhythmus gefehlt, nun aber sei er bereit.

Im bislang letzten Duell beider Mannschaften im November 2010 erzielte der damals 17-Jährige beide Tore zu Belgiens 2:0-Sieg in Woronesch.

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