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Die Engländer fahren schon nach der Vorrunde nach Hause © getty

Nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Brasilien müssen die englischen Fußball-Nationalspieler Hohn und Spott aus der Heimat ertragen.

"Ein Trost für alle Fans: England kann wenigstens nicht im Elfmeterschießen ausscheiden", twitterte ein Reporter der "BBC".

Der "Daily Mirror" twitterte: "Bei der Auslosung haben wir alle gedacht, Costa Rica wäre der Punktelieferant in unserer Gruppe. In Wahrheit war es England. Aber Greg sagt, wir können 2022 Weltmeister werden. Also ist ja alles gut."

FA-Präsident Greg Dyke hatte Teammanager Roy Hodgson zuvor eine Jobgarantie gegeben.

"Oh, Mr. Roy", schrieb der Guardian, der den Coach offenbar als Hauptschuldigen ausgemacht hat, aber auch verärgert war über die Italiener, deren Schützenhilfe beim 0:1 gegen Costa Rica ausblieb.

"Was wird Mario Balotelli für diese Leistung kriegen?", fragte das Blatt: "Auf jeden Fall keinen Kuss der Queen, soviel ist sicher. Vielleicht einen Kuss von Prinz Philipp. Mit Zunge. Oder eher einen Tritt in den Hintern von der Queen." Der italienische Stürmer hatte vorher getwittert, er wolle als Siegprämie einen Kuss auf die Wange von der Königin.

Auch der bei Twitter stets fleißige Ex-Nationalspieler Gary Lineker war wütend auf die Italiener.

"Das war mal wieder typisch. Haben die Römer je etwas für uns getan", spottete er und meinte: "Das ganze Ding mit den niedrigen Erwartungen hilft nichts. Ausscheiden fühlt sich trotzdem scheiße an."

"Es ist alles aus, und wir haben noch nicht einmal drei Spiele absolviert", klagte auch die "Daily Mail".

Und der "Independent" schrieb: "Nach vier Jahren voller Erwartungen und Hoffnungen ist Englands WM-Traum wieder mal vorbei. Aber das kann uns inzwischen ja nicht mehr schocken."

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