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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Chilenische Fans stürmten das Pressezentrum im Maracana © getty

Nach dem Sturm des Pressezentrums im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro durch chilenische Fans hat die Polizei erste Änderungen im Sicherheitskonzept beschlossen.

So sollen neben stärkeren Absperrungen auch 600 zusätzliche Polizisten eingesetzt werden.

"Mit den zusätzlichen Maßnahmen haben wir im Falle eines erneuten Sturms nun eine zweite Barriere", sagte Hilario Medeiros, der Sicherheitschef des WM-Organisationskomitees auf einer Pressekonferenz.

Das lokale Organisationskomitee gab am Samstag bekannt, dass für das nächste Spiel im Maracana zwischen Belgien und Russland am Sonntag (18.00 Uhr MESZ) 63 zusätzliche Sicherheitsleute an den Stadionzugängen postiert werden.

Damit werden insgesamt 1100 Sicherheitsleute im Einsatz sein. Unter anderem soll die Präsenz der Wachmännern am Medieneingang verstärkt werden.

Am Mittwochabend hatten sich Dutzende chilenische Fans über das Mediencenter Zugang zu den Katakomben des Stadions verschafft. 87 chilenische und ein argentinischer Fan wurden nach Angaben der Behörden festgenommen.

Keiner der Eindringlinge sei in den Innenraum des Stadions gelangt, hieß es.

Nach Angaben der Offiziellen hätten die Sicherheitsgitter dem Ansturm der Fans nicht standgehalten.

Ein Grund sind zudem offenbar auch Konstruktionsmängel bei einigen der erst in letzter Sekunde vor der WM fertiggestellten Bauten.

Hier gibt es alles zur WM 2014

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