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Sejad Salihovic wird von Wadenproblemen geplagt © getty

Der angeschlagene Hoffenheimer Sejad Salihovic wird trotz seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining Bosnien-Herzegowinas im Spiel gegen Nigeria voraussichtlich geschont.

"Ich hoffe, wir brauchen ihn nicht. Wir hoffen auf ihn im dritten oder in einem möglichen vierten Spiel", sagte Nationaltrainer Safet Susic vor dem Duell gegen den Afrikameister am Samstag in Cuiaba.

Mittelfeldspieler Salihovic laboriert an Wadenproblemen. Für ihn könnte erneut der Schalker Sead Kolasinac auf der linken Seite verteidigen.

Bei der 1:2-Auftaktniederlage des WM-Debütanten gegen Argentinien hatte Kolasinac bereits in der dritten Minute ein Eigentor erzielt.

Susic ließ zudem offen, ob er gegen Nigeria mit dem Stuttgarter Vedad Ibisevic als zweitem Stürmer neben Edin Dzeko beginnt. Gegen Argentinien hatte Ibisevic als Joker das erste WM-Tor in der Geschichte seines Landes erzielt.

"Wir spielen, um zu gewinnen. Wir haben die ungünstigste Ausgangslage: Wenn wir verlieren, sind wir ausgeschieden", sagte Susic.

Von der eigenen Stärke ist der WM-Teilnehmer von 1990 mit dem ehemaligen Jugoslawien jedenfalls überzeugt. "Wir sind hinter Argentinien das beste Team in der Gruppe. Das Spiel gegen Nigeria wird zeigen, wie gut wir in Schlüsselspielen sind", betonte Susic.

Und weiter: "Wir sind nicht nur hier, um zu lernen. Wir haben uns das erste Mal für eine WM qualifiziert - wer weiß, wann wir das wieder schaffen." Im letzten Gruppenspiel treffen die Bosnier auf den Iran.

Insgesamt stehen neben Salihovic, Kolasinac und Ibisevic auch die Deutschland-Legionäre Emir Spahic (Bayer Leverkusen), Ermin Bicakcic (Eintracht Braunschweig), Mensur Mujdza (SC Freiburg) sowie Jasmin Fejzic (VfR Aalen) im Aufgebot.

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