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Maradona hat große Hoffnungen, das sein Land den dritten WM-Titel holt
Diego Maradona ist mit dem Vorgehen der FIFA nicht einverstanden © getty

Argentiniens Fußball-Ikone Diego Maradona hat den Weltverband FIFA für das Vorgehen nach dem Spiel zwischen Italien und Costa Rica (0:1) am Freitag kritisiert.

Dass die FIFA sieben und nicht wie üblich zwei Spieler der Mittelamerikaner zur Dopingkontrolle berief, "zeigt einen Mangel an Respekt für die Regeln", sagte Maradona.

Der heute 53-Jährige, dem bei der WM 1994 in einer Urinprobe verbotene Substanzen nachgewiesen worden waren, glaubt sogar an eine Verschwörungstheorie.

"Vielleicht zahlen die großen Sponsoren ja nicht die versprochenen Summen, wenn Nationen wie Italien vorzeitig ausscheiden. Warum testet man sieben Costa-Ricaner und nicht sieben Italiener", fragte Maradona.

Costa Rica hatte durch den Sieg zum ersten Mal seit 24 Jahren das Achtelfinal-Ticket gelöst - und die FIFA später erklärt, warum sieben Spieler getestet wurden.

"Je zwei Spieler werden pro Team nach einem Spiel kontrolliert. Die fünf zusätzlichen Spieler wurden kontrolliert, um ihre biologischen Pässe zu vervollständigen", lautete die Erklärung.

Für Maradona hat die Vorgehensweise dennoch einen faden Beigeschmack.

"Das ist nur geschehen, weil ein paar Leute davon gelangweilt sind, dass Costa Rica im Achtelfinale steht. Das ist gegen die Regeln. So etwas habe ich noch nicht erlebt", kritisierte er.

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