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Igor Akinfejew unterläuft im Spiel gegen Südkorea ein folgenschwerer Patzer © getty

Igor Akinfejew wird trotz seines Patzers gegen Südkorea auch im zweiten WM-Spiel in Brasilien das Tor der russischen Nationalmannschaft hüten.

Das bestätigte Trainer Fabio Capello vor der Begegnung mit Belgien am Sonntag (18. 00 Uhr MESZ) in Rio de Janeiro.

"Ich habe mich schon direkt nach dem Fehler entschieden, dass er drin bleibt, weil er ein großer Torwart ist, einer der besten der Welt. Ich habe nicht eine einzige Sekunde an ihm gezweifelt", sagte Capello.

Akinfejew hatte zum Auftakt den Treffer zum 0:1 gegen Südkorea verschuldet, Russland rettete aber in Cuiaba noch ein 1:1.

Capello wirkte trotz der für seine Mannschaft angespannten Lage in Gruppe H entspannt, auf Fragen reagierte er meist mit einem charmanten Lächeln.

Nur ein russischer Reporter brachte ihn in Rage.

Viele mitgereiste Fans seien sauer, weil sich die Spieler in Cuiaba nicht vom Anhang verabschiedet hätten, hob der Mann an, ehe ihn Capello unwirsch unterbrach.

"Das stimmt nicht. Ich war auch da, ich stand auf dem Platz! Sagt und schreibt gefälligst die Wahrheit", schimpfte er.

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