[kaltura id="0_mxva9jri" class="full_size" title="WM Doppelpass Armin Veh kritisiert Aufstellung"]

Armin Veh sieht einige Personalentscheidungen von Bundestrainer Joachim Löw bei der WM 2014 in Brasilien kritisch.

"Gegen Portugal war alles gut, aber gegen ein Team wie Ghana, das sehr tief steht, müssen alle mit nach vorn spielen. Die Taktik fand ich diesmal weniger gut", sagte der neue Trainer des VfB Stuttgart im WM Doppelpass bei SPORT1.

Die Variante mit vier Innenverteidigern in der Viererkette hatte beim 2:2 gegen Ghana im zweiten Gruppenspiel nicht so optimal funktioniert wie beim furiosen 4:0-Auftakt über Portugal.

Grundsätzlich würde Veh auch Kapitän Philipp Lahm lieber nicht im Mittelfeld sehen: " Lahm wäre für uns wichtiger, wenn er hinten links oder rechts spielen würde."

Um das Weiterkommen macht sich der Meistercoach von 2007 mit Blick auf das Spiel gegen die USA aber keine großen Sorgen: "Es war ein verdientes Ergebnis. Mit einem Unentschieden sind wir weiter, deshalb können wir mit der Ausgangslage zufrieden sein."

Die Kaderzusammenstellung in der Offensive lasse aber nicht viele Möglichkeiten, auf unterschiedliche Situationen und Kontrahenten zu reagieren.

"In jedem Kader bei dieser WM stehen fünf, sechs Stürmer. Wir sind das einzige Land mit einem Stürmer und 20 Mittelfeldspielern. Es wird dann schwierig, wenn der Gegner tief steht und noch in Führung geht. Dann muss man die Brechstange wählen", erklärte Veh.

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