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RASEN: Brasilien hat den größten Urwald der Welt. Aber kaum ein vernünftiges Grün. Vor dem Kracher zwischen England und Italien wurde der völlig ramponierte Rasen mit grüner Farbe kaschiert
© getty

Der Zustand der Plätze in einigen WM-Stadien gibt nach nur zwei Spielen Anlass zur Sorge.

So verzichtete die Nationalmannschaft Chiles vor dem "Endspiel" um den Gruppensieg gegen die Niederlande (Montag, 18.00 Uhr MESZ) in Sao Paulo auf das obligatorische Abschlusstraining im Stadion.

Der Platz in der Corinthians Arena sei "in einem schlechten Zustand, und wir wollten ihn nicht weiter zerstören", sagte Chiles Nationaltrainer Jorge Sampaoli: "Wir brauchen am Montag einen Platz, der dem Spiel gerecht wird."

Der in der Vorrunde gescheiterte Weltmeister Spanien und Australien konnten zudem ihr Abschlusstraining für die bedeutungslose Begegnung am Montag (18.00 Uhr MESZ) nicht im Stadion von Curitiba absolvieren.

Auch hier war der schlechte Untergrund schuld. "Der Platz hat sich noch nicht vom letzten Spiel erholt", sagte der australische Trainer Ange Postecoglou.

In Curitiba haben bisher zwei WM-Spiele stattgefunden. Nach der Begegnung zwischen Spanien und Australien, die beide nach zwei Niederlagen keine Chance mehr auf den Achtelfinaleinzug haben, wird noch das Spiel zwischen Algerien und Russland in Curitiba ausgetragen.

Bundestrainer Joachim Löw hatte nach dem 2:2 gegen Ghana am Samstag in Fortaleza den Zustand des Platzes als Grund für den Fehler von Philipp Lahm vor dem zweiten Gegentor angeführt.

"Der Boden war unglaublich hart und stumpf. Da unterlaufen Spielern mit einer engen Ballführung schon mal Fehler", hatte Löw erklärt.

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