Nach dem 2:5-Debakel gegen Frankreich üben sich die Schweizer WM-Fußballer in Demut. "Wir dürfen nicht vergessen, dass wir immer noch die kleine Schweiz sind", sagte Bundesligaprofi Granit Xhaka von Borussia Mönchengladbach am Sonntag im Teamquartier in Porto Seguro.

Vor dem entscheidenden letzten Vorrundenspiel am Mittwoch (22.00 Uhr MESZ) in Manaus gegen Honduras forderte der 21-Jährige mehr Teamgeist als bei der Pleite gegen den Weltmeister von 1998.

"Wir müssen füreinander laufen, füreinander kämpfen und wieder als Mannschaft auftreten", sagte Xhaka: "Wir wissen, was für Qualitäten wir haben, wir müssen sie nur zeigen."

Gegen die Mittelamerikaner benötigen die Eidgenossen einen deutlichen Sieg, um aus eigener Kraft das Achtelfinale zu erreichen und nicht auf französische Schützenhilfe gegen Ecuador angewiesen zu sein.

"In den ersten beiden Spielen waren die zweiten Halbzeiten gut", meinte der Mittelfeldspieler, "jetzt müssen wir es einfach schaffen, über 90 Minuten eine gute Leistung zu bringen."

Sollte die "Nati" in Manaus scheitern, wäre es das letzte Spiel für Trainer Ottmar Hitzfeld. Der 65-Jährige hat angekündigt, nach der WM in Rente zu gehen. Vor vier Jahren in Südafrika kam die Schweiz gegen Honduras nicht über ein 0:0 hinaus und verpasste die K.o.-Runde.

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