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Ronaldo will mit seiner Frisur die Verbundenheit zu Baby Eric demonstieren © getty

Der neuerdings einrasierte Blitz an der rechten Kopfseite von Portugals Superstar Cristiano Ronaldo transportiert eine Botschaft. So hieß es zumindest überall.

Der Einschnitt am Kopf sollte die OP-Narbe des einjährigen Erik Ortiz Cruz nachzeichnen, der an einer schweren Hirnerkrankung leidet und dessen Familie von Ronaldo finanziell unterstützt wird.

Doch dies stellte sich offenbar als Faschmeldung heraus, die von vielen Medien - auch von SPORT1 - irrtümlich übernommen wurde.

Denn diese auf dem ersten Blick rührende Geschichte wurde inzwischen von der Mutter des kleinen Erik auf Facebook dementiert. Dort schreibt Cris Cruz:

"Ich habe schon gesehen, dass sich über soziale Netzwerke das Gerücht verbreitet, Ronaldo habe sich seinen neuen Haarschnitt zu Ehern von Eriks Operation schneiden lassen", und weiter: "Ich möchte klarstellen, dass das nicht stimmt."

"Cristiano Ronaldo hat sich bereiterklärt, einen Teil der Kosten für die Operation zu übernehmen, wenn Erik sich dieser unterziehen muss, aber dieser Tag ist zum Glück noch nicht gekommen."

Von Ronaldo selbst hatte es nie ein eigenes Statement zur Frisur gegeben.

Ursprünglich war "CR7" von einer Hilforganisation um ein signiertes Trikot für eine Versteigerung zugunsten von Baby Erik gebeten worden.

Spontan hatte der 29-Jährige in Diensten von Champions-League-Gewinner Real Madrid daraufhin die kompletten Behandlungskosten übernommen.

Erik Ortiz Cruz leidet an kortikaler Dysplasie, einer angeborenen Erkrankung der Großhirnrinde. Der kleine Junge hatte bis zu 30 epileptische Anfälle pro Tag.

Die 50.000 Euro für die notwendige Operation konnte die Familie nicht alleine aufbringen.

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