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Die Millionenausgaben für die WM in Brasilien sorgen auch aus Deutschland für Kritik © getty

Trotz aller Fußball-Begeisterung hält sich auch in Deutschland die Kritik an der WM in Brasilien.

Wegen der negativen Begleitumstände wie den Korruptionsvorwürfen, sozialer Not und Verschwendung ärgern sich mehr als 80 Prozent der Bundesbürger darüber, dass Millionensummen in den Bau überflüssiger Stadien geflossen sind, während in Brasilien soziale Not herrscht.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage der weltweit tätigen Markenberatung Prophet zum Thema "Sponsoring bei der Fußball-WM in Brasilien". Diese Kritik überträgt sich auch auf das Bild, dass die Menschen von den großen WM-Sponsoren haben.

Immerhin 44 Prozent der Befragten meinen, dass die Konzerne mit dem WM-Sponsoring Geld zum Fenster hinauswerfen und wollen die betreffenden Marken daher künftig meiden.

Zwar erkennt eine Mehrheit (62 Prozent) an, dass nur mit den Millionen der Konzerne teure WM-Turniere finanziert werden können, doch 81 Prozent der befragten Bundesbürger unterstützen lieber Unternehmen und Marken, die nachhaltig und sozial auftreten.

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