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Die Mannschaft Ghanas hat gegen die DFB-Elf eine starke Lesitung geboten © getty

Kwesi Nyantakyi, Präsident des ghanaischen Fußball-Verbandes GFA, hat sich gegen die Vorwürfe gewehrt, er habe sich empfänglich für Teilnahmen des Nationalteams in manipulierten Spielen gezeigt.

Das hatte zuvor die Zeitung Telegraph, die mit Undercover-Reportern gearbeitet hatte, berichtet.

"Die Inhalte der Publikation sind nicht wahr", sagte Nyantakyi "BBC World Service". Er habe keinerlei Spielmanipulation im Zusammenhang mit der GFA zugestimmt.

Der Telegraph hatte berichtet, Nyantakyi über die beiden Strohmänner das "Sponsoring" von Länderspielen angeboten zu haben. Für jeweils 170.000 US-Dollar (umgerechnet 125.000 Euro) hätte die von der Zeitung erfundene Firma dann das Recht gehabt, den Schiedsrichter zu benennen - dies widerspricht eindeutig den Regeln des Weltverbandes FIFA.

Er habe einen Vertragsentwurf bekommen, sagte der GFA-Chef, er habe aber die Vermittler darauf aufmerksam gemacht, "dass ich ein paar Probleme damit habe, und deshalb wäre es voreilig zu sagen, dass die GFA die Schuld trägt."

Die Ghana Football Association hatte bereits am Sonntagabend die Vorwürfe in einem Statement zurückgewiesen. Die GFA habe zudem ihrerseits Ermittlungen gegen zwei auch von der Zeitung genannte Personen einleiten lassen, die den Verband mit einem Betrugsversuch unberechtigterweise repräsentiert hätten. Ein Vertrag sei nie unterzeichnet worden.

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