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Arturo Vidal (l.) trifft mit Chile auf Gastgeber Brasilien © getty

Trotz der Niederlage gegen die Niederlande blickt Chiles Arturo Vidal kämpferisch auf das WM-Achtelfinale.

"Wir wollten nicht gegen Brasilien spielen", sagte der frühere Leverkusener.

"Aber Brasilien wollte noch viel weniger gegen uns spielen. Weil wir eine Mannschaft sind wie ein Selbstmord-Kommando. Wir geben unser Leben für diese WM."

Auch das 0:2 im letzten Vorrundenspiel hat den Optimismus der Chilenen kaum gedämpft.

"Brasilien ist zwar das härteste Los, das man kriegen kann", meinte Vidal, der in seiner Heimat als "kleiner Krieger" verehrt wird: "Aber ich glaube, dass wir sie schlagen können. Und wer dieses Spiel gewinnt, wird richtig weit kommen."

Luiz Felipe Scolari jedenfalls hätte gerne auf das Duell verzichtet.

Nach der Auslosung wurde der brasilianische Nationalcoach gefragt, ob er Weltmeister Spanien oder Vize-Weltmeister Niederlande als möglichen Achtelfinal-Gegner mehr fürchte.

Seine Antwort: "Chile! Gegen die zu spielen, ist ein einziger Schmerz. Jede europäische Mannschaft wäre mir lieber als diese Chilenen. Ich hoffe, sie kommen nicht weiter. Und ich hoffe erst recht, dass wir nicht gegen sie spielen müssen."

Daher will Vidal, der gegen die Niederlande wegen seiner anhaltenden Kniebeschwerden gefehlt hatte, "um nichts in der Welt verpassen. Ich werde alles geben und alles tun, um fit zu werden."

Angst hat der Mittelfeldstar von Juventus Turin nur vor einer möglichen Benachteiligung gegen den WM-Gastgeber, und auch das sprach er offen aus.

"Ich hoffe, die FIFA schickt uns einen Weltklasse-Schiedsrichter", meinte der 27-Jährige: "Wenn sie uns einen schicken wie in den bisherigen Spielen Brasiliens oder wie in unserem Spiel gegen Holland, dann wird es schwer für uns."

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