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Susic ist seit 2009 Bosnien-Herzegowinas Nationaltrainer
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Trainer Safet Susic hat vor dem letzten WM-Spiel der Nationalmannschaft von Bosnien-Herzegowina seinen Abschied angedeutet.

"Es wird schwer für mich, dieses Team zu verlassen. Wir haben etwas geschafft, was keiner vor uns geschafft hat - die erste WM-Teilnahme", sagte der 59-Jährige, dessen Vertrag ausläuft, "der Tag wird kommen, an dem ich Auf Wiedersehen sage. Aber es ist noch nicht so weit, wir haben noch ein Spiel."

Im letzten Gruppenspiel am Mittwoch (18.00 Uhr) gegen den Iran geht es für die WM-Debütanten nur noch um "einen ehrenvollen Abschied", wie der Coach betonte. Er werde seine Entscheidung "in den nächsten zehn Tagen" bekannt geben.

Susic, der seit Anfang 2010 im Amt ist und angeblich Angebote aus dem Mittleren Osten hat, wird vor allem vorgeworfen, dass er in den ersten beiden Partien gegen Argentinien (1:2) und Nigeria (0:1) den Stuttgarter Vedad Ibisevic erst spät einwechselte. Der Bundesligaprofi ist bislang der einzige bosnische WM-Torschütze.

Den Iranern, die noch um die Achtelfinalteilnahme kämpfen, wollen die Bosnier die Aufgabe so schwer wie möglich machen.

"Wer denkt, wir gehen als Urlauber aufs Feld, liegt falsch", sagte Kapitän Emir Spahic. Der Leverkusener resümierte: "Die erste WM war für uns alle eine großartige Erfahrung. Aber natürlich ist es enttäuschend, schon vor dem letzten Gruppenspiel die Koffer packen zu müssen."

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