Mit einem Traumtor und als Chef im Mittelfeld hat sich der Ex-Schalker Jermaine Jones vor dem entscheidenden Gruppenspiel gegen die deutsche Mannschaft am Donnerstag (18.00 Uhr) endlich in die Herzen der US-Fans gespielt.

"Ich habe allen Leuten gezeigt, dass ich gegen Cristiano Ronaldo spielen kann. Wenn es Messi wäre, wäre es auch kein Unterschied", sagte der 32-Jährige am Dienstag im Quartier der Amerikaner in Sao Paulo.

Der gebürtige Frankfurter, Sohn einer Deutschen und eines US-Soldaten, machte keinen Hehl daraus, dass er sich die Anerkennung in seiner neuen Heimat hart erarbeiten musste.

"Die Leute haben immer gesagt, du trittst deinen Gegenspieler nur, du bist ein böser Kerl", berichtete Jones, der inzwischen bei Besiktas Istanbul unter Vertrag steht.

Am vergangenen Sonntag hatte der defensive Mittelfeldspieler im Duell mit Portugal und Weltfußballer Ronaldo in Manaus (2:2) eine ganz starke Leistung gezeigt. Für "Soccer USA" war sein Sonntagsschuss zum 1:1 (64.) bereits eines der schönsten Tore dieser WM.

Auch US-Fußballstar Alex Morgan hat sich inzwischen als Fan des fünfachen Familienvaters geoutet.

Die Weltmeisterin und Olympiasiegerin, die wie Jones die Nummer 13 trägt, twitterte vor dem Spiel gegen die Portugiesen ihr Nationalmannschafts-Trikot. Dabei hatte sie ihren Namen mit "Jones" überklebt.

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