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Carlos Queiroz hat seine Meinung geändert
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Irans Nationaltrainer Carlos Queiroz hat vor dem Endspiel um den ersten WM-Achtelfinaleinzug zum Rundumschlag gegen den Weltverband FIFA ausgeholt.

Der Portugiese kritisierte die Schiedsrichter, die Trainingsansetzung und die Platzverhältnisse und forderte außerdem den Videobeweis.

"Ich hoffe, der Referee ist endlich auf WM-Niveau", sagte der 61-Jährige mit Blick auf das letzte Gruppenspiel am Mittwoch (18.00 Uhr) in Salvador da Bahia gegen Bosnien-Herzegowina: "Ich hoffe, dass am Ende der Sport siegt."

Beim 0:1 gegen Argentinien war den Iranern nach einem Foul am ehemaligen Bundesligaprofi Ashkan Dejagah ein Elfmeter verweigert worden.

Queiroz forderte für solche Szenen technische Hilfsmittel. "Das Spiel ist so schnell, es ist unmöglich, alle Entscheidungen richtig zu treffen", sagte er, "der einzige Weg, die Glaubwürdigkeit des Fußballs zu erhalten, ist, der technischen Entwicklung zu folgen."

Zudem beklagte er, dass das Abschlusstraining für sein Team für 14.30 Uhr Ortszeit angesetzt worden war. "Es macht keinen Sinn, weniger als 24 Stunden vor dem Spiel zu trainieren", sagte Queiroz.

Außerdem sei das Spielfeld in der Arena Fonte Nova "in einem viel schlechteren Zustand als in Belo Horizonte, wo das Training abgesagt wurde".

Der Portugiese beließ es deshalb bei einem Spaziergang seiner Spieler über das Feld. Trainiert wurde stattdessen im Estadio Manoel Barradas um 12.15 Uhr Ortszeit, die Partie am Mittwoch beginnt um 13.00 Uhr Ortszeit.

Um erstmals bei einer WM die K.o. -Runde zu erreichen, muss der Iran gegen die bereits ausgeschiedenen Bosnier gewinnen. Gleichzeitig muss Nigeria gegen die bereits für Achtelfinale qualifizierten Argentinier verlieren.

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