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Jürgen Klinsmann setzt auf sieben Profis, die in Deutschland spielen
Jürgen Klinsmann ist seit 2011 Trainer der US-Nationalmannschaft. © getty

US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann sieht auch bei einem möglichen Vorrunden-Aus bei der WM in Brasilien keinen Grund für einen Rücktritt.

"Auch für mich ist die WM eine Messlatte. Ein Debakel hätte vielleicht auch für mich Folgen gehabt. Aber schon nach dem Auftaktsieg war klar, dass es kein Debakel gibt", sagte der 49-Jährige vor dem abschließenden Gruppenspiel am Donnerstag (ab 17.30 Uhr im LIVETICKER) gegen Deutschland der "Sport Bild".

Er "arbeite für ein Land, das noch in der Entwicklung steckt. Allerdings wollen wir schon bald, nach Möglichkeit in den nächsten vier Jahren bis zur WM 2018 in Russland, unter den besten acht bis zehn Teams der Welt sein", so Klinsmann weiter.

Verschiedene Medien hatten berichtet, dass der türkische Vizemeister Galatasaray Istanbul ein Angebot für Klinsmann als Nachfolger von Roberto Mancini abgegeben habe.

Vor dem Duell mit Deutschland äußerte sich der Schwabe voll des Lobes über Bundestrainer Joachim Löw, seinen früheren Co-Trainer:

"Er ist aus meiner Sicht der absolut richtige Mann für das Amt. Weil er kontinuierlich eine gute Arbeit macht. Weil er einen sehr guten Draht zu den Spielern hat. Weil er sich überall gut vernetzt hat und mit allen gut kann. Aber ich weiß auch, in ihm brodelt es: Er will den Titel."

Er gehe auch davon aus, dass Löw seine Arbeit nach dem Turnier fortsetzen werde, da die Chancen der Deutschen auf den Finaleinzug gut stünden, so der frühere Nationalstürmer.

Hier gibt es alles zur WM 2014

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