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Suarez (r.) wurde nach dem Biss für vier Monate gesperrt
Luis Suarez droht womöglich eine lange Strafe. © getty

Die FIFA will nach der Beiß-Attacke von Luis Suarez "so schnell wie möglich" eine Entscheidung über eine mögliche Strafe fällen.

Der genaue Zeitpunkt stehe aber noch nicht fest, sagte FIFA-Sprecherin Delia Fischer am Mittwoch. Suarez beziehungsweise der Verband Uruguays hatten bis zum Nachmittag (17.00 Uhr Ortszeit/22.00 Uhr MESZ) Zeit für eine Stellungnahme.

"Das Disziplinarkomitee hat die Fernsehbilder angefordert und wird diese auswerten", sagte Fischer und betonte: "Das Komitee nimmt die Sache ernst. Das zeigt allein die Tatsache, dass es noch am selben Tag tätig geworden ist."

Suarez hatte im Gruppenspiel gegen Italien (1:0) seinen Gegenspieler Giorgio Chiellini in die Schulter gebissen, dem Uruguayer droht eine lange Sperre.

Fischer erklärte zudem, dass "der Spieler das Recht hat, gehört zu werden." Von einem Erscheinen Suarez' in Rio de Janeiro habe sie allerdings keine Kenntnis.

Offen blieb zudem, ob Suarez im Falle eines Einspruchs am Samstag im Achtelfinale gegen Kolumbien spielen darf. "Das müssen wir abwarten", sagte Fischer.

Dass die Zeit knapp ist, weiß auch Fischer: "Das Disziplinarkomitee weiß sehr genau, dass die Angelegenheit dringend ist, besonders, weil Uruguay noch immer im Turnier ist."

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