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Jürgen Klinsmann setzt auf sieben Profis, die in Deutschland spielen
Jürgen Klinsmann ist seit 2011 Nationaltrainer der USA. © getty

Jürgen Klinsmann hat den Showdown in der Gruppe G zwischen der deutschen Mannschaft und seinem US-Team noch einmal mächtig angeheizt.

"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht", sagte der Nationaltrainer der USA auf der abschließenden Pressekonferenz vor der Partie am Donnerstag (ab 17.30 Uhr im LIVE-TICKER) in Recife.

Nach der ohnehin schon "tollen Gruppenphase" wolle seine Mannschaft "jetzt einen draufsetzen und das deutsche Team möglichst schlagen".

"Wir warten auf dieses Spiel schon seit einiger Zeit. Dieses Spiel entscheidet, wer Gruppensieger in der Todesgruppe wird. Es entscheidet darüber, wer weiter kommt. Und wir wollen weiter hier bleiben", sagte Klinsmann, der zwischen 2004 und 2006 als deutscher Bundestrainer gearbeitet hatte.

Das Team USA benötigt als Gruppenzweiter noch einen Punkt, um sicher ins Achtelfinale einzuziehen. Auch Deutschland ist noch auf einen Zähler angewiesen, um alle Zweifel an einem Weiterkommen zu beseitigen.

"Wir sind fokussiert, konzentriert und wollen nach vorne spielen und angreifen. Wir sind zu dieser WM gekommen, um hier etwas zu holen", beteuerte der Vorgänger des jetzigen deutschen Bundestrainers Joachim Löw.

Mit dem guten bisherigen Auftreten seiner Mannschaft habe vorher keiner gerechnet. Dem 2:1-Erfolg zum Auftakt gegen Ghana ließ das Team von Klinsmann ein 2:2 gegen Portugal folgen.

"Diese WM steckt voller Überraschungen, und wir wollen weiter überraschen", sagte Klinsmann.

Verteidiger Fabian Johnson will von einem möglichen Unentschieden, das beiden Teams den Weg in die K.o.-Phase ebnen würde, nichts wissen.

"Das liegt nicht in unserer Natur. Jeder will gewinnen", sagte der Bundesliga-Profi von 1899 Hoffenheim. Ghana habe da ein gutes Beispiel gegeben.

"Sie haben sich nicht hinten reingestellt und mutig nach vorne gespielt. Ich sehe keinen Grund, sich zu verstecken", sagte Johnson, der von einem der "größten Spiele unseres Lebens" sprach: "Wir können es kaum erwarten."

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