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Der Trainer von Südkorea, Myung-Bo Hong, hofft beim entscheidenden WM-Spiel auf göttlichen Beistand © getty

Südkoreas religionsloser Trainer Myung-Bo Hong hofft vor dem letzten WM-Gruppenspiel gegen Belgien am Donnerstag in Sao Paulo (ab 21.30 Uhr im LIVE-TICKER) auf Hilfe von oben.

"Ich bin nicht in der Kirche, deshalb kann ich selbst nicht um göttlichen Beistand bitten", sagte der Ex-Nationalspieler: "Aber ich habe einige Spieler, die in der Kirche sind. Ich hoffe, das wird helfen."

Die Asiaten brauchen nach dem 1:1 gegen Russland und dem 2:4 gegen Algerien viel Glück - zum Beispiel einen Sieg mit zwei Toren Unterschied und einen russischen Erfolg mit maximal einem Tor Differenz im Parallelspiel - um noch ins Achtelfinale einzuziehen. Rund ein Drittel der Südkoreaner gehören keiner Religion an.

Kapitän Ja-Cheol Koo vom Bundesligisten FSV Mainz 05 versprach derweil, dass sein Team sich "für alle Koreaner aufopfern" werde: "Wir wissen, dass die Koreaner extra früh aufstehen, um uns zu unterstützen und dass sie alle hinter uns stehen. Deshalb werden wir kämpfen, um sie nicht zu enttäuschen." Die Partie beginnt südkoreanischer Ortszeit um 5 Uhr morgens.

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