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Suarez (r.) wurde nach dem Biss für vier Monate gesperrt
Uruguays Luis Suarez wurde gegen Italiens Giorgio Chiellini nicht zum ersten Mal als "Beißer" auffällig © getty

In der Debatte um die Beiß-Attacke von Nationalspieler Luis Suarez hat sich nun sogar Uruguays Präsident Jose Mujica zu Wort gemeldet.

"Ich habe nicht gesehen, dass er jemanden gebissen hat", sagte Mujica.

Den Stürmer des FC Liverpool nannte der Staatschef gegenüber Reportern einen "exzellenten Spieler".

Zuvor hatte der Präsident des uruguayischen Fußball-Verbandes erklärt, nicht an eine Strafe für Suarez zu glauben.

Die Beweislage gegen Uruguays Starstürmer sei für eine Verurteilung "nicht ausreichend", sagte Wilmar Valdez am Mittwoch.

"Wir glauben, dass die Beweise nicht ausreichend sind. Die Sachlage muss eindeutig sein, und auf dem Video, das uns die FIFA gegeben hat, ist die Sache unserer Meinung nach nicht klar", sagte Valdez einem TV-Sender aus Uruguay.

Suarez hatte im WM-Vorrundenspiel gegen Italien seinen italienischen Gegenspieler Giorgio Chiellini in der 79. Minute in die Schulter gebissen.

Der mexikanische Schiedsrichter Marco Rodriguez und seine Assistenten an den Linien hatten die Szene nicht gesehen, die FIFA leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren ein.

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