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Ghanas WM-Team holte bislang einen Punkt - gegen Deutschland © getty

Eine Luftfracht von rund drei Millionen Dollar Bargeld hat offenbar für ein versöhnliches Ende im skurrilen Prämienstreit bei der ghanaischen Fußball-Nationalmannschaft gesorgt.

Auf Vermittlung von Staatspräsident John Mahama wurde diese Summe am Mittwoch von Ghana nach Brasilia geflogen, um sie den Spielern des deutschen Gruppengegners noch vor der abschließenden Vorrundenpartie in der brasilianischen Hauptstadt am Donnerstag gegen Portugal zu überreichen.

"Es gab einen Streit, dieser ist jetzt gelöst", sagte Nationaltrainer Kwesi Appiah ohne die Summe zu bestätigen: "Wenn ich sie nenne, bringen mich die Spieler um." Dass das Geld direkt an die Akteure um den Schalker Kevin-Prince Boateng ausgezahlt werden sollte, findet Appiah nicht ungewöhnlich: "Das ist in Ghana üblich. Es ist schwierig, Geld zu überweisen. Die Barzahlung ist der beste Weg."

Ghanas Sportminister Joseph Yamin hatte zuvor bestätigte, dass das Geld per Flugzeug unterwegs sei. "Die Spieler werden ihr Geld erhalten", sagte Yamin.

Die Regierung hatte den stattlichen Betrag vorgestreckt, da der Verband erst nach der WM Zahlungen vom Weltverband FIFA erhält. Wenn diese eintreffen, soll das Geld an die Regierung zurückgezahlt werden.

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