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Nach dem ersten Einzug des kommenden deutschen Gegners Algerien ins Achtelfinale einer WM wurden am Donnerstagabend in mehreren französischen Städten bei sogenannten Feierlichkeiten mindestens 74 Personen festgenommen. Das gab die französische Polizei bekannt.

"Das Innenmisterium verurteilt die Ausschreitungen auf das Schärfste. Dabei handelt es sich um eine Minderheit, die der Meinung ist, man könne die Weltmeisterschaft nutzen, um Polizei und Feuerwehr anzugreifen", sagte Ministeriumssprecher Pierre-Henry Brandet. (WM 2014: Ergebnisse und Tabellen)

Brandet betonte, dass der Großteil der Feierlichkeiten nach dem 1:1 der Algerier bei der Endrunde in Brasilien gegen Russland friedlich verlaufen sei. "Es gab überwiegend großartige Stimmung, ohne dass etwas passiert ist", so Brandet.

Bereits am vergangenen Sonntag hatte es nach dem 4:2-Erfolg Algeriens gegen Südkorea, dem ersten Sieg der Nordafrikaner bei einer WM seit dem 2:1 1982 gegen Deutschland, 28 Festnahmen gegeben.

In Paris wurden in der Nacht zum Freitag 30 Personen verhaftet, weitere Festnahmen gab es in anderen Großstädten wie Lyon, Lille und Marseille. Die Randalierer hatten Geschäfte geplündert, Feuerwehrleute angegriffen und zahlreiche Autos angezündet.

Algerien trifft als Zweiter der Gruppe H am kommenden Montag (22.00 Uhr) im Achtelfinale auf Deutschland, den Gewinner der Gruppe G.

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