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Cesare Prandelli schied mit Italien bei der WM bereits nach der Vorrunde aus
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Der nach dem WM-Aus viel kritisierte italienische Nationaltrainer Cesare Prandelli hat nach seinem Rücktritt den Vorschlag des Fußballverbands abgelehnt, vorübergehend noch im Amt zu bleiben.

Angedacht war die Zeit, bis Italien im September das Länderspiel gegen die Niederlande und das EM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen bestritten hat. (WM 2014: Ergebnisse und Tabellen)

Angesichts der Tatsache, dass Prandelli vor Beginn dem WM-Turnier in Brasilien seinen Vertrag bis 2016 verlängert hatte, würde mehr Zeit für die Suche nach einem passenden Nachfolger benötigt, hieß es in Rom.

Doch der 56 Jahre alte Lombarde blieb hart und lehnte entschieden ab, berichtete die römische Tageszeitung "La Repubblica". Sein Rücktritt sei unwiderruflich, erklärte Prandelli.

Nach dem "Nein" Prandellis sucht Italiens Fußballverband jetzt eifrig einen neuen Teamchef. Neben den Favoriten Massimiliano Allegri, Ex-Coach des AC Mailand, und dem zurückgetretenen Trainer von Galatasaray Istanbul, Roberto Mancini, wird jetzt auch Fußballidol Roberto Baggio gehandelt, der bereits in den vergangenen Jahren mit Prandelli als Berater zusammengearbeitet hatte.

Ein Problem könnte das Gehalt sein. Der italienische Verband will nicht mehr die zwei Millionen Euro Jahresgehalt zahlen, die Prandelli zuletzt kassiert hat.

Hier gibt es alles zur WM 2014

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