Biss-Opfer Giorgio Chiellini hält die drakonische Strafe gegen seinen "Peiniger" Luis Suarez für übertrieben.

"In mir gibt es keine Gefühle wie Freude, Rache oder Wut gegen Suarez wegen des Vorfalls", twitterte Chiellini.

[tweet url="//t.co/ESlqaHBu9b"]

Er respektiere den FIFA-Beschluss, "aber ich glaube, dass diese Strafe übertrieben ist", schrieb der Abwehrspieler von Juventus Turin auf seiner Homepage.

"Ich hoffe inständig, dass er bei den Spielen zumindest in der Nähe seiner Teamkollegen sein darf, denn so ein Bann stößt einen Spieler wirklich vor den Kopf", ergänzte Chiellini:

"Im Moment gehen meine Gedanken an Luis und seine Familie, denn ihnen steht eine sehr schwere Zeit bevor."

Die FIFA hatte Uruguays Star-Stürmer Suarez nach einem Biss in Chiellinis Schulter im Spiel gegen die Italiener (1:0) für neun Begegnungen gesperrt.

Der Wiederholungstäter darf dem Urteil zufolge vier Monate lang an keinerlei Aktivitäten in Zusammenhang mit Fußball teilhaben.

Zudem verhängte der Weltverband eine Geldstrafe gegen ihn in Höhe von 100.000 Schweizer Franken (82.000 Euro). Suarez hat Brasilien bereits Richtung seiner Heimat verlassen.

Hier gibt es alles zur WM 2014

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel