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Torhüter Igor Akinfejew wurde mit einem Laserpointer behindert © getty

Die Laser-Attacke gegen den russischen Torhüter Igor Akinfejew beim WM-Gruppenfinale gegen Algerien (1:1) bleibt ohne Nachspiel.

Wie FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke am Freitag mitteilte, konnte der "Attentäter" unerkannt entkommen.

"Wir haben ein Foto von ihm, aber die Qualität ist zu schlecht, um etwas darauf zu erkennen", sagte der Franzose.

"Wir können ein Spiel nicht wegen eines Lasers stoppen, um den Übeltäter zu finden", antwortete Valcke auf die Nachfrage eines russischen Journalisten.

Nach dem Remis in Curitiba und dem damit verbundenen WM-Aus hatte Russlands Trainer Fabio Capello geklagt: "Vor dem Ausgleich ist mein Torwart von einem Laserpointer geblendet worden, das konnte man auf den TV-Bildern klar sehen, dafür gibt es keine Entschuldigung."

Valcke sprach von einem Einzelfall, kündigte aber für den weiteren Turnierverlauf noch schärfere Kontrollen an.

"Wir versuchen alles, was eine potenzielle Gefahr für Spieler oder Fans darstellen kann, aus den Stadien fernzuhalten", sagte der 53-Jährige.

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