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Chiles Trainer Jorge Sampaoli bewundert Neymar © getty

Mit dem ehemaligen Bundesliga-Profi Arturo Vidal und einer aggressiven Deckung für Superstar Neymar will Chile im Achtelfinal-Kracher gegen Gastgeber Brasilien zum Partyschreck werden.

"Wir werden sehr nah an ihm dran sein. Ich bewundere ihn, man darf ihm keinen Raum lassen", sagte Trainer Jorge Sampaoli (54) über den Angreifer der Selecao (bisher vier Turniertreffer): "Wir werden versuchen, ihn im Team zu stoppen."

Der Ex-Leverkusener Vidal soll die Neymar-Bewachung organisieren.

Nachdem der 27 Jahre alte "kleine Krieger" im letzten Gruppenspiel gegen die Niederlande (0:2) nach einer Knieoperation geschont wurde, kehrt Vidal gegen Brasilien wieder zurück in die Startelf von La Roja.

"Arturo ist ein Symbol für unser Land, er ist ein Kämpfer", sagte Sampaoli, schränkte aber ein: "Vielleicht wird er aber nicht 90 Minuten auf dem Platz stehen können."

Zudem bangt Chile gegen den Favoriten um den Einsatz von Gary Medel (Muskelzerrung im Oberschenkel).

Chile geht mit Respekt, aber ohne Furcht in das Duell mit dem Gastgeber und will endlich sein Brasilien-Trauma ablegen.

"Wir brauchen keine Angst zu haben. Chile hat sich in den vergangenen Jahren enorm weiterentwickelt", sagte der Argentinier Sampaoli: "Wir wollen kämpfen und wir wollen gewinnen. Brasilien hat eine überragende Geschichte, wir wollen unsere eigene Geschichte schreiben."

Der Außenseiter konnte sich bisher dreimal für die K.o.-Runde einer WM qualifizieren und scheiterte dann immer an - Brasilien. 1962 unterlag La Roja bei seiner Heim-WM im Halbfinale 2:4. Zuletzt musste man sich 1998 und 2010 im Achtelfinale geschlagen geben (1:4 und 0:3).

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