vergrößernverkleinern
Russlands Trainer Fabio Capello hat sich über die "Laser-Attacke" gegen seinen Torhüter im Spiel gegen Algerien echauffiert © imago

Algeriens Nationalspieler sind nach den "Laser-Vorwürfen" von Fabio Capello wütend auf Russlands Nationaltrainer.

"Das kann einen Torhüter nicht beeinflussen. Capello ist ein großer Trainer, er weiß das genau. Das ist einfach eine schlechte Ausrede", sagte Mittelfeldspieler Hassan Yebda von Udinese Calcio.

Auch sein Mitspieler Nabil Bentaleb reagierte verärgert: "Sie suchen nur eine Entschuldigung, weil wir weitergekommen sind. Aber alles, was zählt, ist das Ergebnis."

Capello hatte nach dem 1:1 im letzten Vorrunden-Spiel, durch das Algerien statt Russland das Achtelfinale gegen Deutschland am Montag (ab 21.30 Uhr im LIVE-TICKER) in Porto Alegre erreichte, geklagt: "Vor dem Ausgleich ist mein Torwart von einem Laserpointer geblendet worden, das konnte man auf den TV-Bildern klar sehen, dafür gibt es keine Entschuldigung."

FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke hatte bereits erklärt, dass die Aktion kein Nachspiel habe, weil der "Attentäter" unerkannt entkommen konnte.

"Wir können ein Spiel nicht wegen eines Lasers stoppen, um den Übeltäter zu finden", äußerte Valcke.

Hier gibt es alles zur WM 2014

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel