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Die algerische Mannschaft will "ihre eigene Geschichte schreiben" © getty

Algeriens Nationalmannschaft hegt trotz der "Schande von Gijon" im WM-Achtelfinale am Montag gegen Deutschland (22.00 Uhr MESZ) keine Rachegefühle.

Wenn überhaupt, soll die Geschichte von 1982 als Motivation dienen.

"Wir ziehen nur das positive heraus", versprach Co-Trainer Abdelhafid Tasfaout mit einem Schmunzeln: "Denn das direkte Duell haben wir gewonnen."

Trotz dieses 2:1-Sieges zum Auftakt der WM in Spanien schied Algerien aus, weil sich Deutschland und Österreich im letzten Gruppenspiel stillschweigend auf einen 1:0-Sieg für das DFB-Team verständigten, der beiden zum Weiterkommen verhalf.

"Wir wollen uns nicht mit etwas beschäftigen, was über 30 Jahre zurückliegt", sagte Tasfaout.

Dennoch ließ der Ex-Kapitän und Rekordtorschütze durchblicken, dass ihn das Spiel als 13-Jähriger damals sehr geärgert habe: "Wir haben gegen sie gewonnen und sind trotzdem rausgeflogen. Und sie sind am Ende sogar ins Endspiel gekommen."

Mittelfeldspieler Nabil Bentaleb versicherte dagegen, dass ihn die Geschichte nicht interessiere. "Ich war 1982 noch nicht geboren", sagte der 19-Jährige: "Wir müssen unsere eigene Geschichte schreiben."

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