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Costa Rica hat sich in der Gruppenphase sensationell als Gruppenerster durchgesetzt © getty

Costa Rica setzt im WM-Achtelfinale der Überraschungsteams gegen Griechenland auf seinen "Heimvorteil".

"Wir mögen das Stadion, wir mögen die Menschen und fühlen uns hier wie zu Hause", sagte Trainer Jorge Luis Pinto vor der Partie am Sonntag in Recife (22.00 MESZ): "Wir wollen den Menschen hier den Sieg schenken."

Die "Ticos" hatten in der Arena Pernambuco bereits Weltmeister Italien bezwungen (1:0).

Pinto warnte auf der abschließenden Pressekonferenz am Samstag aber davor, die Griechen auf die leichte Schulter zu nehmen.

"Sie spielen aggressiv und sind taktisch sehr gut. Wir müssen vor allem deren gefährliche Konterattacken vermeiden", sagte der 61 Jahre alte Kolumbianer.

Trotz der sensationellen Vorrunde, als Costa Rica die Weltmeister Italien, Uruguay und England hinter sich gelassen hatte, sieht er sein Team nicht in der Favoritenrolle.

"Den Druck machen wir uns wenn überhaupt selbst. Wir sind top motiviert, fühlen uns stark und wollen unbedingt noch mehr für unser Land erreichen", sagte Pinto.

Costa Rica steht bei seiner vierten WM-Teilnahme zum zweiten Mal nach 1990 im Achtelfinale.

Ein Einzug ins Viertelfinale wäre der erste in der WM-Geschichte des kleinen Landes in Zentralamerika.

"Wir schreiben hier Fußball-Geschichte für unser Land und wissen, dass die Menschen in der Heimat das genießen", sagte Mittelfeldspieler Michael Barrantes, "und jetzt wollen wir die Welt weiter überraschen."

Die Begeisterung in Costa Rica ist groß.

Präsident Luis Guillermo Solis hatte seinen Beamten in der Vorrunde gegen Italien und England (0:0) sogar per Dekret verordnet, die Arbeit liegen zu lassen und doch bitte schön Fußball zu schauen.

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