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Trainer Luiz Felipe Scolari hat nach dem Erreichen des Viertelfinales eine bösere brasilianische Mannschaft gefordert.

"Es wird Zeit, dass wir nicht mehr so höflich sind. Es wird Zeit, dass wir nicht mehr alle Angriffe von anderen Trainern, Spielern oder Medien gegen uns schlucken", sagte der 65-Jährige nach dem dramatischen Sieg im Elfmeterschießen gegen Chile (3:2 i.E., 1:1 n.V.) sichtlich aufgebracht. (WM 2014: Alle Ergebnisse)

Einmal in Fahrt, wetterte Scolari noch gegen Schiedsrichter Howard Webb und seinen Trainerkollegen Jorge Sampaoli. Scolari beklagte die "aggressive Stimmung" auf der chilenischen Bank:

"Das war wie Krieg. Ich bin gut erzogen, aber wenn ich mich dauernd angegriffen fühle, kann ich meinen Stil auch ändern. So etwas werden wir nicht mehr hinnehmen. Wir müssen uns mehr wehren."

Während der intensiven Partie waren sowohl Scolari als auch Sampaoli wegen vermeintlicher Fehlentscheidungen des Schiedsrichters wild an der Seitenlinie herumgesprungen.

Von Webb fühlte sich Scolari nicht fair behandelt. "Ich weiß nicht, ob wir Weltmeister werden oder nicht. Aber die Schiedsrichter müssen alle gleich behandeln. Wir machen uns da ein bisschen Sorgen", sagte Scolari und beklagte, dass sein Superstar Neymar nicht ausreichen geschützt wurde.

"Die Leute sagen, Neymar ist ein Diver. Aber allein heute wurde er 15, 20 Mal gefoult",

Hier gibt es alles zur WM 2014

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