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Ottmar Hitzfeld will sich in seinem möglicherweise letzten Spiel als Trainer als "Spiderman" betätigen.

Gegen Superstar Lionel Messi müsse seine Schweizer Nationalmannschaft im WM-Achtelfinale "ein enges Netz aufziehen", sagte der 65-Jährige im Interview mit dem Fernsehsender "SFR": "Einen Manndecker auf Messi anzusetzen, macht keinen Sinn." (WM 2014: Alle Ergebnisse)

Die Eidgenossen treffen am Dienstag (18.00 Uhr MESZ) in Sao Paulo als klarer Außenseiter auf Argentinien mit dem viermaligen Weltfußballer. Mit vier Toren in der Vorrunde hat der überragende Messi den zweimaligen Weltmeister bislang fast im Alleingang durch die WM geführt.

Bei der Albiceleste hat Hitzfeld, der nach der WM in Rente geht, vor allem in der Defensive Schwächen ausgemacht. "Der Iran hat mit seinen Kontermöglichkeiten gezeigt, dass Argentinien durchaus verwundbar ist", meinte der ehemalige Dortmunder und Münchner Meistermacher mit Blick auf das unglückliche 0:1 der Asiaten in der Vorrunde.

Eine Überraschung gegen den Favoriten hält Hitzfeld durchaus für möglich. "Wir haben Träume und ob diese in Erfüllung gehen, entscheiden wir selbst", sagte er.

Um erstmals seit der Heim-WM 1954 ins Viertelfinale vorzustoßen, müssten die Schweizer Fußball-Geschichte schreiben und im siebten Vergleich erstmals Argentinien besiegen.

Hier gibt es alles zur WM 2014

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