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Das Freistoßspray wird nach der WM in vielen anderen Wettbewerben ebenfalls eingesetzt
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Die Schiedsrichter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) setzen das Freistoßspray nach den bisherigen Erfahrungen bei der WM in Brasilien auf ihre Wunschliste auf.

"Als das Thema Freistoßspray erstmals aufkam, war ich eher skeptisch, das gebe ich zu. Aber mittlerweile muss ich sagen, dass sich diese Neuerung in der WM-Vorrunde durchaus bewährt hat. Wir werden nach der WM in der Schiedsrichterführung auch intensiv über dieses Thema sprechen und entscheiden, ob wir das Freistoßspray auch in Deutschland einsetzen werden", sagte der DFB-Schiedsrichterausschuss-Vorsitzende Herbert Fandel bei "dfb.de".

Zugleich bekräftigte Fandel die Forderung nach Einführung der erst im Frühjahr von den Profi-Klubs mehrheitlich abgelehnten Torlinientechnik: "Die WM hat die Meinung der deutschen Schiedsrichter, dass die Einführung zumindest auch in der Bundesliga ein wichtiger Schritt wäre, nur bestärkt."

Vor Fandel hatten sich bereits DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und Bundestrainer Joachim Löw für eine Übernahme der beiden WM-Neuerungen (Torlinientechnik und Freistoßspray) im deutschen Profi-Fußball ausgesprochen.

Der Verbandschef betonte in seiner Einschätzung am Samstag im Quartier der deutschen Nationalmannschaft in Campo Bahia das Einvernehmen mit Liga-Präsident Reinhard Rauball. Löw sprach sich wie Niersbach für die Torlinientechnik, aber gegen den Videobeweis aus.

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