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Asamoah Gyan schied mit Ghana schon nach der Gruppenphase aus © getty

Prämienstreit, Boateng-Rausschmiss, Vorrunden-Aus: Kapitän Asamoah Gyan (28) und Nationaltrainer Kwesi Appiah (54) haben die ghanaischen Fans nach dem blamablen Auftreten der "Black Stars" bei der WM in Brasilien um Verzeihung gebeten.

"Wir wollten die Nation stolz machen, doch das ist nicht passiert", sagte Gyan in Accra: "Entschuldigung an alle Fans, die von uns sehr enttäuscht wurden."

Nach vielen Streitigkeiten während des Turniers zwischen Verband und Spielern holte Ghana in der Gruppe G mit Deutschland nur einen Punkt gegen die DFB-Auswahl.

"Ich bin sehr traurig, dass wir nicht das erreicht haben, was die Ghanaer von uns erwartet haben", sagte Appiah.

Nach Pleiten gegen die USA und Portugal (jeweils 1:2) musste das Team früh die Heimreise antreten.

Für Aufregung sorgte Ghana vor allem wegen eines Prämienstreits.

Die Spieler um Gyan boykottierten sogar eine Trainingseinheit, ehe rund drei Millionen Dollar per Flugzeug in Brasilien eintrafen und den Spielern ausgehändigt wurden.

Zudem wurden Kevin-Prince Boateng und Sulley Muntari vor dem abschließenden Spiel gegen Portugal aus dem Team geworfen.

"Am Ende des Tages haben wir uns nicht für die nächste Runde qualifiziert", sagte Gyan, "was auch immer auf und neben dem Platz passiert ist, wir sind es, die dafür verantwortlich gemacht werden."

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