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Suarez (r.) wurde nach dem Biss für vier Monate gesperrt
Luis Suarez wurde für seinen Biss gegen Giorgio Chiellini für vier Monate gesperrt © getty

Der wegen seiner Beiß-Attacke in Ungnade gefallene Stürmerstar Luis Suarez könnte im Kosovo "Asyl" finden und die viermonatige Sperre des Weltverbandes FIFA möglicherweise umgehen.

Nach einem Bericht der Zeitung Sport Plus soll der kosovarische Erstligist Hajvalia dem Multi-Millionär aus Uruguay ein Monatsgehalt von 1500 Euro und dem FC Liverpool eine Entschädigung von 30.000 Euro zahlen, sollte Suarez vier Monate in der Balkan-Republik spielen wollen.

Das Angebot ist für den Torschützenkönig der englischen Premier League, an dem nach wie vor der FC Barcelona interessiert ist, aber nicht wegen des Geldes verlockend: Kosovo ist kein offizielles FIFA-Mitglied und daher rein theoretisch nicht an die Regularien des Weltverbandes gebunden.

"Wir sind nicht Teil der FIFA, also denke ich, dass er im Kosovo spielen kann. Deswegen haben wir ein Angebot, das wir Liverpool zukommen lassen werden", sagte Xhavit Pacolli, Klubdirektor von Hajvalia. Das finanzielle Volumen sei für Suarez "vielleicht lächerlich, aber das ist alles, was wir anbieten können."

Der Weltverband hatte Suarez wegen eines Bisses im zweiten WM-Gruppenspiel gegen den Italiener Giorgio Chiellini für neun Spiele und vier Monate für alle Fußball-Aktivitäten der FIFA ausgeschlossen.

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