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Kamerun schied bei der WM als Gruppenletzter aus © getty

Der Verband von Kamerun hat Untersuchungen eingeleitet, nachdem es im Zusammenhang mit den drei WM-Vorrundenspielen der unzähmbaren Löwen zu Manipulationsvorwürfen gekommen war.

Fecafoot beauftragte das zuständige Ethikkomitee mit den Ermittlungen. Trainer der Kameruner ist der Deutsche Volker Finke. Unter Verdacht steht anscheinend vor allem das 0:4 der Kameruner gegen Kroatien.

Die FIFA wollte am Dienstag keinen Kommentar zum schwebenden Verfahren in Kamerun abgegeben.

"Jede Anschuldigung wird sehr ernst genommen. Wir arbeiten eng mit der Justiz und anderen Organisationen zusammen. Jede Information soll gemeldet werden", sagte FIFA-Sprecherin Delia Fischer.

Einen Kommentar vonseiten der FIFA werde es erst nach Abschluss der Ermittlungen geben.

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hatte berichtet, dass der Spielausgang vorherbestimmt gewesen sei.

Auch der Platzverweis des Kameruners Alexandre Song in der ersten Halbzeit sei ein abgekartetes Spiel gewesen.

Song hatte dem Münchner Mario Mandzukic völlig unvermittelt mit dem Ellbogen einen Schlag versetzt und war nach dieser Tätlichkeit vom Platz geflogen.

Es war von "sieben faulen Äpfeln" in Kameruns Mannschaft die Rede.

Finke hatte in der Pressekonferenz nach dem Spiel das undisziplinierte Verhalten seiner Spieler in der Partie angeprangert.

Für Fecafoot sind allerdings alle Berichte bislang lediglich reine Spekulation, man gehe nicht von Manipulation aus, hieß es.

Kamerun hatte außer gegen Kroatien auch gegen Mexiko (0:1) und Gastgeber Brasilien (1:4) verloren und war in der Vorrunde sang- und klanglos gescheitert.

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