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Im Zentrum sollen Nigel de Jong und Georginio Wijnaldum für Sicherheit sorgen. Der frühere Hamburger de Jong hat seine Leistenverletzung rechtzeitig auskuriert. Für die offensiven Glanzlichter soll indes Wesley Sneijder (links im Bild) sorgen. Der Routinier hat sich mehr die Klasse der WM 2010, doch spielentscheidene Impulse kann Sneijder immer noch setzen
Die Niederlande bezwangen im Achtelfinale Mexiko © getty

Die niederländische Nationalmannschaft steht bei der WM in Brasilien gerade mal im Viertelfinale, doch in der Heimat ist bereits ein Städte-Streit um die offizielle Ehrung des Weltmeisterteams entbrannt.

Die beiden rivalisierenden Städte Amsterdam und Rotterdam wollen beide im Falle eines WM-Triumphes Gastgeber der großen Oranje-Partie sein.

Die Hauptstadt Amsterdam hatte bereits vor neun Tagen das Festdrehbuch des Jahres 2010 aus der Schublade geholt, um es zu aktualisieren.

Nach dem zweiten Platz bei der WM in Südafrika hatte Amsterdam ein Riesenfest auf dem Museumsplein und eine Grachtenrundfahrt für die Elftal organisiert.

Doch die Hafenmetropole Rotterdam mit seinem Traditionsklub Feyenoord Rotterdam erhebt auch Ansprüche auf die Zeremonie.

Ihre Begründung: Ein Großteil der Nationalmannschaftsmitglieder hat seine Wurzeln bei Feyenoord.

"Wir stehen bereit für eine Ehrung in Rotterdam. Wir überlassen die Initiative jedoch dem Fußballverband KNVB", sagte ein Sprecher von Bürgermeister Ahmed Aboutaleb.

Der KNVB beschäftigt sich noch nicht mit dem Thema. "Wir konzentrieren uns ausschließlich auf die sportliche Leistung bei der WM. Über eine eventuelle Ehrung wird erst beraten, wenn wir am 13. Juli im Finale stehen sollten", lautete die KNVB-Reaktion.

Hier gibt es alles zur WM 2014

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