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FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke lobte die Qualität der WM 2014 in Brasilien © getty

Lob aus berufenem Munde für die Fußball-WM in Brasilien: FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke hob nach Abschluss der Achtelfinals die Qualität der Spiele hervor und sprach in dem Zusammenhang schon jetzt von "der besten WM aller Zeiten".

"Ich denke, Brasilien ist auf dem besten Weg, die WM so abzuliefern, wie wir es erhofft haben", sagte der 53-Jährige als Studiogast beim brasilianischen Pay-TV-Sender "SportTV".

Die letzten acht Partien der 20. Auflage eines WM-Turniers seien deshalb einfach nur zum Genießen da. Auch der Viertelfinal-Klassiker Deutschland gegen Frankreich, der doch bei vielen Erinnerungen wecke.

"Als Franzose hoffe ich natürlich diesmal auf einen anderen Ausgang als 1982", äußerte Valcke. Vor 32 Jahren hatte die deutsche Elf in einem denkwürdigen Elfmeterkrimi die Equipe Tricolore im Halbfinale in Sevilla besiegt.

Viele Tore, Überraschungsmannschaften wie Costa Rica, aber auch die feiernden Fans machen die Veranstaltung zu einer "fantastischen WM". "Was wir auf den Straßen, in den Städten, in denen die Spiele stattfinden, sehen, hat alle Welt von Brasilien erwartet. Wir sind hier im Land des Fußballs, wo Fußball eine Religion ist", betonte der FIFA-"General".

Auch die Technical Study Group (TSG) der FIFA hat eine positive Bilanz der bisherigen Weltmeisterschaft gezogen.

"Wir haben eine Topqualität an Fußball gesehen, tolle Spiele, viel Drama, die Intensität war noch nie so hoch", sagte der französische Trainer Gerard Houllier bei einer Pressekonferenz in Rio de Janeiro.

Zu verdanken sei dies vor allem der "Generation überragender Offensivspieler" wie Kolumbiens James Rodriguez, dem Argentinier Lionel Messi oder Arjen Robben aus den Niederlanden.

Auch die klimatischen Bedingungen seien kein Hindernis für den "hochintensiven Fußball": "Alle Mannschaften wirken konditionell gut vorbereitet", sagte Houllier.

Zudem hätten sich die Trainer im taktischen Bereich in den letzten 20 Jahren stark entwickelt.

Weitere Trends der bisherigen Endrunde seien die Häufung entscheidender Tore nach Standardsituationen und die vielen Treffer durch Einwechselspieler.

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