Eine argentinische Journalistin ist auf der Fahrt zum WM-Halbfinalort Belo Horizonte bei einem Autounfall getötet worden.

Die 26 Jahre alte Maria Soledad Fernandes, die noch in der Nacht zum Mittwoch direkt nach dem Achtelfinalsieg der Gauchos über die Schweiz (1:0 n.V.) in Sao Paulo aufgebrochen war, verstarb am Unfallort in Oliveira, 150 Kilometer von Belo Horizonte entfernt.

`Ich bedaure den Verlust von Maria Soledad Fernandez zutiefst. Die ganze Mannschaft ist wirklich geschockt. Unser aufrichtiges Beileid gilt ihrer Familie und ihren Freunden", schrieb Argentiniens Star Lionel Messi auf seiner Facebook-Seite.

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Zwei weitere Insassen, ebenfalls argentinische Journalisten, erlitten bei dem Unfall leichte Verletzungen. Nach Polizeiangaben war dem Fahrzeug des Trios ein anderes Auto aufgefahren.

Der Fahrer hatte daraufhin die Kontrolle über den Wagen verloren, der sich überschlug und eine Böschung hinabstürzte. Die beiden Unfallverursacher wurden an einer nahe gelegenen Tankstelle von der Polizei gestellt.

Der argentinische Fußballverband sagte nach dem tragischen Unfall eine für Mittwoch geplante Pressekonferenz mit Nationalspielern ab.

"Nach der Freude, die wir alle verspürten, fühlen wir uns sehr schlecht", sagte Generalsekretär Juan Carlos Crespi. Argentinien trifft am Samstag im WM-Viertelfinale in Brasilia auf Belgien.

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