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Joseph S. Blatter sieht die WM in Brasilien als Erfolg © getty

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter musste am Mittwoch den Seitenausgang wählen.

Der 78-jährige Schweizer war Gastredner bei der Eröffnung eines vom Weltverband mitorganisierten Sportevent-Seminars in Rio de Janeiro.

Blatter verließ den Ort der Veranstaltung, das französische Konsulat im Zentrum Rio de Janeiros, jedoch durch eine Seitentür, weil vor dem Haupteingang eine kleine Gruppe kostümiert und mit Plaketten ("Fuck FIFA", "FIFA-Mafia") gegen den Weltverband und die WM demonstrierte.

Zum Ausbleiben der befürchteten Massendemonstrationen wie im Vorjahr beim Confed Cup fragte Blatter in seiner Rede nur: "Wo sind die ganzen Probleme, die passieren sollten?", und beglückwünschte das brasilianische Volk ("Sie haben die WM akzeptiert") für die freundliche Stimmung.

Blatter hatte zudem nochmals ein positives Zwischenfazit der Weltmeisterschaft in Brasilien gezogen.

"Ich kann nur sagen, dass die WM unbestreitbar ein großer Erfolg ist", sagte der Walliser.

Das sähe laut Blatter auch die internationale Presseschar so. Allerdings schränkte der FIFA-Chef ein: "Ich werde jetzt nicht sagen, alles ist perfekt, denn Perfektion gibt es nicht."

Der 78-Jährige lobte indes die Stadien als "Kunstwerke", sprach glücklich über die weltweiten Rekorde bei den TV-Einschaltquoten sowie den Fakt, dass es bislang keine einzige positive Dopingprobe gab.

Die WM sei "ein Erfolg für das Land und ein Erfolg für den Sport".

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