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Ottmar Hitzfeld beendet seine Trainer-Karriere © getty

Ottmar Hitzfeld tippt und hofft nach dem Ausscheiden mit der Schweizer Nationalmannschaft auf Deutschland als Weltmeister.

"Ich bin noch Deutscher, also sage ich Deutschland", sagte der 65-Jährige auf seiner Abschieds-Pressekonferenz am Mittwoch in Sao Paulo: "Dann kann ich zum Schluss wenigstens noch jubeln."

Allerdings erklärte Hitzfeld auch schmunzelnd: "Es wäre schön gewesen, irgendwann nochmal auf Deutschland zu treffen und Deutschland rauszuwerfen." Mit den Eidgenossen scheiterte der Meistermacher von Bayern München und Borussia Dortmund im Achtelfinale durch ein 0:1 nach Verlängerung gegen Argentinien. Er wird nun seine Karriere beenden.

In den ersten Stunden nach seinem Abschied als Trainer erhielt er zahlreiche Grüße und Glückwünsche aus aller Welt erhalten, fühlt sich aber noch nicht in der Lage, sie anzuschauen.

"Wenn man sie liest, kommen einem fast die Tränen. Deshalb möchte ich das mit mehr Abstand genießen. Jetzt ist es noch zu emotional", sagte Hitzfeld.

Seinen Rücktritt bereue er aber nicht: "Bei der Verkündung wurde mir bewusst, dass es endgültig ist. Das war ein komischer Moment", sagte er: "Aber ich bin sehr glücklich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Es war eine ganz schwere Entscheidung, aber ich überlege Entscheidungen gut."

Für den Schweizerischen Fußball-Verband (SFV) ist der Abschied von Hitzfeld noch schlimmer als das WM-Aus: "Das ist leider der Tag, an dem wir Abschied nehmen müssen", sagte SFV-Präsident Peter Gillieron am Mittwoch: "Und der Abschied von Ottmar ist noch viel schmerzlicher als der von der WM."

Hitzfeld habe "ein Team geformt, seine Handschrift war sehr gut lesbar.

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