Algeriens Fußball-Helden sind am Mittwoch bei ihrer Ankunft auf dem Flughafen in Algier von Hunderten begeisterter Fans empfangen worden.

Nachdem die "Wüstenfüchse" erst in einem dramatischen Achtelfinale gegen Deutschland (1:2 n.V.) ausgeschieden waren, riefen die Anhänger Trainer Vahid Halilhodzic zum Umdenken auf, seinen auslaufenden Vertrag doch noch zu verlängern.

Premierminister Abdelmalek Sellal umarmte den Bosnier demonstrativ.

Nach der Ankunft fuhren die Spieler in einem in den Landesfarben gestrichenen Bus in das Zentrum von Algier, wo die Anhänger einige riesige Partys feierten.

Das staatliche Fernsehen gab seiner Sondersendung den Titel: "Danke, Ihr Helden."

Bei den drei WM-Teilnahmen zuvor war Algerien immer in der Gruppenphase gescheitert.

Am Abend empfing Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika die "Wüstenfüchse" und lobte ihren WM-Auftritt: "Sie haben Algerien stolz vertreten."

Danach posierte er mit Spielern und Trainerstab für ein Erinnerungsfoto.

Halilhodzic und Verbandspräsident Mohamed Raouraoua überreichten Bouteflika einen WM-Ball und ein Trikot mit den Autogrammen aller Spieler.

Die Nordafrikaner hatten Deutschland in der Runde der letzten 16 am Rande einer Niederlage und weckten Erinnerungen an die Sensation bei der WM 1982 in Spanien, als ein 2:1-Erfolg in der Vorrunde gegen die DFB-Auswahl.

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