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Der Weltmeister von 1990 führt das US-Team zur WM in Brasilien. Dann streicht er überraschend seinen Star Landon Donovan aus dem Kader. Doch der Erfolg soll ihm Recht geben
Jürgen Klinsmann ist seit 2011 beim US-Verband, Donovan seit 2000 © getty

Der von Jürgen Klinsmann ausgemusterte Landon Donovan hat nach dem Achtelfinal-Aus der USA gegen Belgien (Bericht) bei der WM in Brasilien den ehemaligen Bundestrainer scharf attackiert.

Der 32 Jahre alte Rekordtorschütze der Nationalmannschaft warf dem US-Chefcoach vor, eine zu defensive Taktik gewählt zu haben.

"Ich glaube, das Team war nicht auf Erfolg eingestellt", sagte Donovan nach dem 1:2 gegen die "Roten Teufel" und ergänzte: "Die größte Enttäuschung war, dass es den Anschein hatte, als hätten wir vom taktischen Standpunkt her nicht alles gegeben."

Wäre es nach ihm gegangen, betonte Donovan, hätte die Mannschaft "auf Sieg" gespielt.

Seine (früheren) Teamkollegen nahm Donovan in Schutz. "Die Jungs haben alles getan, was sie konnten, was von ihnen verlangt wurde."

Dass die Mannschaft nicht aufs Gewinnen eingestellt gewesen sei, "war hart mitanzusehen", sagte der Offensivspieler.

Eine Rückkehr in die Nationalmannschaft dürfte sich für Donovan damit erledigt haben.

Klinsmann hatte den Fan-Liebling, der mit 57 Länderspieltoren und 57 Assists die Rekordlisten anführt, vor der Endrunde aussortiert.

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