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Trainer Luiz Felipe Scolari verlor mit Brasilien gegen Deutschland 1:7
Luiz Felipe Scolari wurde 2002 mit Brasilien Weltmeister © getty

Brasiliens Nationaltrainer Luiz-Felipe Scolari erwartet im WM-Viertelfinale gegen Kolumbien ein schweres, aber auch weniger intensives Spiel als zuletzt gegen Chile.

"Die Kolumbianer sind technisch stärker, sie haben viel bessere Einzelspieler. Chile dagegen hat großen Kampfgeist. Gegen die Jungs aus Kolumbien wird es keinen Krieg geben, es gibt keine große Rivalität", sagte Scolari einen Tag vor dem K.o.-Duell am Freitag (ab 21.30 Uhr im LIVE-TICKER und im Radio auf SPORT1.fm) in Fortaleza.

Damit Neymar und Co. besser mit der enormen Erwartungshaltung umgehen, hatte Scolari zuletzt eine Psychologin ins WM-Quartier bestellt.

Auch "Felipao" selbst versuchte, den Spielern den ganz großen Druck zu nehmen.

Ein Ausscheiden würde "nicht das Ende der Welt" bedeuten, sagte Scolari.

Er wehrte sich jedoch gegen die Kritik, er habe im Vorfeld zu offensiv vom WM-Titel als Ziel gesprochen: "Die Fans wollen wissen, was wir uns vorgenommen haben. Wir stehen zu unserem Ziel."

Eine Sonderbewachung für Kolumbiens Shootingstar James Rodriguez werde es am Freitag nicht geben, verriet Scolari.

Der 22-Jährige führt mit fünf Treffern die WM-Torschützenliste an und tritt im Estadio Castelao auch zum Privat-Duell gegen den brasilianischen Superstar Neymar (4 Turniertore) an.

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