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Ticktes für Fußball-Spiele könnten in Zukunft billiger werden
Die FIFA hat 141 Karten untersucht © getty

Die FIFA hat im Zuge des Ticket-Schwarzmarkt-Skandals insgesamt 141 Karten untersucht.

Dabei handelt es sich um 131 für die WM 2014, 6 für die WM 2010 in Südafrika und 4 für den Confed Cup 2013 in Brasilien.

Von den WM-Tickets gehören 71 zum Hospitality-Bereich, 59 zum normalen Kartenkontingent und eine dem Kontingent des brasilianischen Verbandes CBF an.

Dies gab FIFA-Marketing-Direktor Thierry Weil am Samstag auf einer Pressekonferenz bekannt.

"Ich habe mich mit der Polizei und anderen Autoritäten getroffen. Wir werden sie voll unterstützen. Wir hatten Zugriff auf die Tickets und können die Besitzer zurückverfolgen", sagte Weil.

Nicht Teil der FIFA-Ermittlungen war laut Weil Humberto Mario Grondona, der Sohn des Senior Vize-Präsidenten der FIFA, Julio Grondona.

"Die Tickets, die wir gescannt haben, hatten seinen Namen nicht, von keinem FIFA-Offiziellen. Er ist nicht Teil der Untersuchung", betonte der Direktor: "Soweit ich weiß, ist kein FIFA-Mitarbeiter von der Polizei verhört worden."

Natürlich habe man mit dem Grondona-Sohn gesprochen, als sein Name aufgetaucht sei, "das ist doch klar".

Es gebe zwei Versionen, so Weil: "Die Karten wurden verkauft und verteilt. Verschenken wäre kein Problem, man darf auch den regulären Preis verlangen. Nur nicht deutlich mehr."

Zu der in den Medien veröffentlichten Anzahl von 50.000 Telefongesprächen, die im Zusammenhang mit der "Operation Jules Rimet" abgehört worden seien, sagte Weil: "Uns hat uns die Polizei von 900 Telefongesprächen berichtet, nicht von 50.000."

Durch das Scanning kann mittels der Nummer der Käufer herausgefunden werden.

Weil: "Auf den meisten ist sogar der Name, aber bei Hospitality-Tickets nur der Name der Organisation angegeben."

Hier gibt es alles zur WM 2014

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