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Luiz Felipe Scolari coachte Brasilien 2002 zum WM-Titel
Trainer Luiz Felipe Scolari verzichtet auf das Abschlusstraining im Stadion © getty

Einen Tag später als üblich, aber dann mit einem Vorabkommando, reist Brasilien am Montag zum Halbfinal-Klassiker gegen Deutschland an.

Trainer Luiz Felipe Scolari und der gesperrte Kapitän Thiago Silva fliegen per Hubschrauber als erste vom WM-Quartier in Teresopolis nach Belo Horizonte, um die Pflicht-Pressekonferenz einen Tag vor dem Spiel zu abzuhalten.

Scolari verzichtet auf ein Abschlusstraining im Mineirao-Stadion und lässt die letzte Übungseinheit, um das Team taktisch und personell nach dem WM-Aus des verletzten Neymar und der Gelbsperre für Thiago Silva umzustellen, am späten Montagvormittag im WM-Basecamp vor den Toren Rio de Janeiros bestreiten.

Erst danach macht sich die Mannschaft auf den Weg zum Halbfinal-Ort.

Dass zur Pressekonferenz, die von der FIFA verbindlich vorgeschrieben ist, kein Spieler kommt, der am Dienstag gegen die Deutschen antreten könnte, wird von der heimischen Presse als Retourkutsche gegen den Weltverband angesehen.

Kritikpunkte der Brasilianer gegen die FIFA sind die Ansetzung von vor allem europäischen Schiedsrichtern, die Fouls gegen die Selecao kaum pfeifen würden, sowie die harte Strafe gegen Pressesprecher Rodrigo Paiva, der nach einer Handgreiflichkeit gegen einen chilenischen Spieler beim Achtelfinalerfolg der Selecao am 28. Juni für weitere drei Spiele gesperrt worden war.

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