vergrößernverkleinern
Matthias Steiner gewann in Peking Gold und widmete die Medallie seiner verstorbenen Frau © getty

Am Mittwoch beginnt der Prozess um den Unfalltod von Matthias Steiners Ehefrau Susann. Der Gewichtheber fordert Gerechtigkeit.

Heidelberg - Schwere Prüfung für Gewichtheber-Olympiasieger Matthias Steiner: Der Goldmedaillengewinner von Peking wird am Mittwoch im Amtsgericht Heidelberg den Prozess-Auftakt um den Unfalltod seiner Ehefrau Susann verfolgen.

Verantworten muss sich ein 57 Jahre alter Mann, der im Juli 2007 zwischen Heidelberg und Leimen in einen Autounfall verwickelt war, der Susann Steiner das Leben kostete.

Matthias Steiner hatte bei den Olympischen Spielen seine Goldmedaille Susann gewidmet und bei der Ehrung auf dem Siegerpodest ihr Foto in den Händen gehalten.

Es geht um Gerechtigkeit

Für den Prozess sind vom Amtsgericht Heidelberg zunächst zwei Tage angesetzt. Das Urteil wird am 3. Dezember erwartet. Steiner hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass es ihm nicht um Vergeltung, sondern um Gerechtigkeit gehe. Und dass er wissen wolle, warum das tragische Unglück überhaupt passiert sei.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!

Zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel