Gewichtheber Matthias Steiner hat die erhoffte erste WM-Medaille gewonnen. Der Olympiasieger holte bei den Titelkämpfen in Antalya mit einer Zweikampfleistung von 440 kg Silber im Superschwergewicht.

In seiner Paradedisziplin Stoßen gewann der 28-Jährige mit 246 kg Gold. Weltmeister wurde der Iraner Behdad Salimikordasiabi. Der 20-Jährige bewältigte 453 kg im Zweikampf und stellte mit 208 kg einen Junioren-Weltrekord im Reißen auf. Bronze ging mit 440 kg an den Ukrainer Artem Budachin.

Für das zweite deutsche Superschwergewicht Almir Velagic war der Wettbewerb wegen einer beim Reißen zugezogenen Schulterverletzung vorzeitig beendet.

Auch für die übrigen deutschen Teilnehmer verlief die WM überwiegend enttäuschend. Ex-Europameister Jürgen Spieß (Speyer/Klasse bis 94 kg) verfehlte seine Bestleistung gleich um 33 kg und blieb mit Platz 22 deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Tom Schwarzbach (Chemnitz/85 kg) erwischte ebenfalls einen schlechten Tag und musste sich mit Rang 20 begnügen. Drei Plätze schlechter reihte sich Rene Horn (Frankfurt/Oder/105 kg) ein.

Seine Möglichkeiten ausschöpfen konnte dagegen WM-Neuling Jakob Neufeld (Dortmund), der nur ein Kilogramm unter seiner Bestleistung blieb und Platz 15 belegte.

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