Der häufig für seine unzureichende Anti-Doping-Politik kritisierte Gewichtheber-Weltverband IWF zeigt nach einer deutschen Initiative Bewegung.

Im Vorfeld der WM in Paris (5. bis 13. November) sagt er die Neuausrichtung seiner Anti-Doping-Kommission und mehr Transparenz des Kontrollsystems zu.

Als eine der ersten Maßnahmen kündigte IWF-Präsident Tamas Ajan an, zur WM sowohl die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA), das Internationale Olympische Komitee (IOC) sowie als eine von sechs nationalen Einrichtungen die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) als Beobachter einzuladen.

Damit reagierte Ajan auf eine Initiative des Bundesverbandes Deutscher Gewichtheber (BVDG), der im September in Bukarest auf dem Kongress des Europäischen Gewichtheberverbandes EWF einen Antrag eingebracht hatte, der deutliche Verbesserungen im internationalen Dopingkontrollsystem vorsieht.

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