Das deutsche Gewichtheber-Ass Matthias Steiner sieht seinen Wechsel nach Deutschland als grundlegende Ursache für seinen Erfolg an.

"Ich habe meinen Traum in Deutschland erfüllen können, das konnte ich in Österreich nicht. Ich wäre dort definitiv nicht Olympiasieger geworden, da die Strukturen gefehlt haben", sagte der gebürtige Österreicher bei "Servus-TV". Der Superschwergewichtler war 2004 nach Deutschland übergesiedelt und bei der EM 2008 erstmals für den Bundesverband Deutscher Gewichtheber gestartet.

Dass Steiner bei der WM in Paris in der vergangenen Woche nach seiner Knie-OP tatenlos zuschauen musste, wurmte den 29-Jährigen gewaltig:

"Dann sieht man eben diesen Iraner, der plötzlich hier explodiert, und dann steigt nochmal die Wut ein bisschen. Es war schon sehr sehr bitter, zumal ich in diesem Jahr in der Vorbereitung sehr, sehr gut unterwegs war."

Steiners Planung für die kommende Saison ist derweil ganz auf Olympia ausgerichtet. Im Hinblick auf die EM im Frühjahr in Antalya sagte er: "Ich bin im April noch nicht fit und noch nicht konkurrenzfähig."

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